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30 Jahre Zentralinstitut der Walliser Spitäler – eine Pionierleistung

Sitten, 19. Mai 2008 – Das Zentralinstitut der Walliser Spitäler (ZIWS) feiert sein 30-jähriges Bestehen. Ein Werk von Pionieren, das heute im Walliser Gesundheitswesen eine zentrale Rolle spielt: für Patientinnen und Patienten, Spitäler, Ärztinnen und Ärzte sowie für die Gesundheitsbehörden. Das wissenschaftliche Institut, welches 332 Mitarbeitende beschäftigt, verfügt über eine ausgewiesene und vielfältige Kompetenz in den Bereichen der klinischen und Labormedizin, der Biologie, der Pharmazie, der Epidemiologie und der Informatik.

Das Zentralinstitut der Walliser Spitäler befindet sich heute in Sion-Champsec, in unmittelbarer Nähe des Spitals von Sitten. Die ersten Planungsschritte gehen ins Jahr 1961 zurück. Die Statuten der öffentlich-rechtlichen Stiftung wurden am 5. November 1976 unterzeichnet, mit dem Ziel, eine zentrale Apotheke und eine gemeinsame Blutbank mit anatomisch-pathologischen Laboratorien, klinischer Biochemie, Hämatologie, Mikrobiologie, zu betreiben, sowie öffentliche Gesundheitsaufgaben zu übernehmen. Das Zentralinstitut nahm seine ersten Aktivitäten im Jahre 1977 auf. Das ZIWS ist die erste zentralisierte Gesundheitsorganisation, gegründet durch die sechs Spitalvereine und den Staat Wallis. Als erster Stiftungsratspräsident amtete Herr Alfred Escher von Brig (von 1977 bis 1993), als Vizepräsident zeichnete sich Herr Edouard Morand von Martinach verantwortlich. Der Advokat und Notar Fernand Mariétan präsidiert den Stiftungsrat seit dem Jahre 2004. Heute befindet sich die Stiftung in einer Phase der Integration ins Gesundheitsnetz Wallis, das Spital Walllis. Das ZIWS weist eine breite Palette an Dienstleistungen auf in klinischer und Labor-Medizin, Biologie, Apotheke, Epidemiologie und Informatik.

Das Institut betreibt zudem wissenschaftliche Forschung. Es bietet seine Dienstleistungen privaten Institutionen und praktizierende Ärzten, den verschiedenen Spitalstandorten des GNW sowie den Gesundheitsbehörden an. Zudem beherbergt es das Gesundheitsobservatorium, das Zentrum für Infektionskrankheiten, das Walliser Tumor-Register sowie die kantonale Kommission für Patientensicherheit und Behandlungsqualität.

 Diese vom Kanton delegierten Aufgaben bleiben unter der Führung des Gesundheitsdepartementes und des Kantonsarztes. Im Rahmen des GNW nimmt das Zentralinstitut vermehrt Serviceleistungen wahr, von welchen alle Departemente und Standorte des GNW – Spital Wallis profitieren.

 Doc

 L'ICHV en bref

Stiftungsrat

Fernand Mariétan, Präsident
Dietmar Michlig, Generaldirektor des GNW, Vizepräsident
Dr. Georges Dupuis, Kantonsarzt und Dienstchef öffentliches Gesundheitswesen
Dr. Célestin Thétaz, Kantonschemiker
Prof. Dr. Jean-Marie Tschopp, Departementschef Innere Medizin am Spitalzentrum Mittelwallis des GNW

Direktion

Dr. Nicolas Troillet, PD, Direktor
Dr. Christian Willa, Administrativer Direktor
Jean Bayard, Leiter Laboratorien

Aktivität im Jahre 2007

1’843’000 Analysen, durchgeführt durch das Departement Labormedizin
54’700 behandelte Fälle durch das Histocytopathologie-Departement
10'800 medizinische Sprechstunden mit ambulanten oder hospitalisierten Patienten
1’300 Unterstützungs-Anfragen im Bereich der Apotheke
Mehr als
15’000 Anrufe auf der Hotline der Informatik
15 wissenschaftliche Publikationen in anerkannten „Journals" und 13 Auftritte im Rahmen von nationalen oder internationalen Kongressen

Personalstatistik 332 Mitarbeitende haben im Jahre 2007 im ZIWS gearbeitet, darunter

41 Akademiker (Mediziner, Apotheker, Biologen, etc.)
177 Personen im medizinisch-technischen Bereich (Laboranten, Pflegefachpersonal, medizinische und pharmazeutische Assistenten)
33 Informatiker
81 Personen im Bereich der Administration, beim medizinischen Sekretariat, in der Logistik, beim Transportwesen, im Gebäude-technischen Bereich