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Stellungnahme

Das Spital Wallis (GNW) reicht Zivilklage gegen die Herren Serge Sierro und Jean-Claude Pont ein

Sitten, den 7. Juli 2010 – Das Spital Wallis (GNW) hat beschlossen, gegen die Herren Serge Sierro und Jean-Claude Pont eine Zivilklage einzureichen. Dieser reiflich überlegte Entschluss ist die Folge auf die Attacken der Herren Sierro und Pont gegen das GNW. Diese Attacken entsprachen nicht mehr einer demokratischen Diskussion über das öffentliche Gesundheitswesen im Wallis, sondern konzentrierten sich auf persönliche Angriffe auf das GNW, dessen Leitenden Organe und, was noch gravierender ist, auf einige seiner Mitarbeitenden.

Die Heftigkeit der gemachten Äusserungen, die Schwere der verbreiteten Anschuldigungen und die sehr weite Verbreitung dieser Angriffe haben dem Image des Walliser Gesundheitswesens stark geschadet und zu Ängsten bei Patienten geführt. Die negativen Folgen können nicht in Zahlen ausgedrückt werden, aber sie haben das Vertrauensverhältnis zwischen der Walliser Bevölkerung und deren Spitäler arg erschüttert. Das GNW kann dies nicht einfach hinnehmen, ohne zu reagieren.

Angesichts einer solchen noch nie dagewesenen Situation hat das GNW  beschlossen, seine Rechte, seine Ehre, sein Image und dasjenige seiner Mitarbeitenden vor der Justiz zu verteidigen. Zu akzeptieren, dass jemand das öffentliche Gesundheitswesen dermassen heftig und unbegründet ohne Folgen angreifen kann, steht ausser Frage.

Als Wiedergutmachung erwartet das GNW nicht nur, dass der Richter das unlautere Vorgehen der Herren Sierro und Pont verurteilt, sondern auch, dass das Urteil auf deren Kosten in sämtlichen Medien, in denen ihre Anschuldigungen publiziert worden waren, öffentlich gemacht wird.

Zahlreiche Beispiele zeigen die Heftigkeit der gemachten Äusserungen und die Schwere der verbreiteten Anschuldigungen auf

Herr Sierro und Herr Pont haben das GNW und dessen Hierarchie insbesondere darin beschuldigt, Zwang, Drohungen und Terror gegen seine Angestellten anzuwenden.

Aufwendige Mittel für das Verbreiten der Angriffe

Die Mittel, welche zur Verbreitung der Angriffe benutzt worden sind, waren sehr aufwendig: mehrere Medienorientierungen, missbräuchliche Nutzung der Website „inforsv.ch“, auf der die Angriffe publiziert wurden, breiter Mailversand (mehrere Tausende von Mails) an die gesamte Mitarbeiterschaft des GNW und des Staats, an die Hausärzte, an zahlreiche Abgeordnete, ausserkantonale Spitäler, Presse, etc.

Die Berichte und die unbegründeten Aussagen der Herren Sierro und Pont sind immer noch im Internet präsent und sie werden es auch noch mehrere Jahre bleiben und dadurch dem GNW und einzelnen seiner Mitarbeitenden weiterhin Schaden zufügen.

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