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Gesundheitsförderungsprogramm

Das GNW ist aktives Mitglied des Schweizerischen Netzwerks gesundheitsfördernder Spitäler, ein Netzwerk der WHO (Internetverbindung).

Mit der Ottawa Charta (1986) hebt die WHO die Rolle der Gesundheit für die Entfaltung des Potentials von Personen und der Gesellschaft hervor.
Die Weltgesundheitsorganisation (World Health Organisation = WHO) hat 1992 die Idee des "Health Promoting Hospitals" (HPH) auf der Grundlage der  „Budapester Deklaration“ geschaffen. 2004 hat die WHO einen Standard für die Gesundheitsförderung in Krankenhäusern veröffentlicht. 2005 hat sie den Begriff Krankenhaus auf Gesundheitsinstitutionen ausgedehnt und erfasst neu auch Heime und Spitex-Organisationen. Heute haben über 700 Spitäler mit der WHO einen Vertrag über die zu erreichenden Ziele abgeschlossen. Sie sind in 35 regionalen und nationalen Netzwerken organisiert und tauschen jährlich an einem internationalen Kongress ihre Erfahrungen aus (Internetverbindung).

In der Schweiz haben 1999 mehrere Gesundheitsinstitutionen den Trägerverein gemäss ZGB "Schweizerisches Netzwerk gesundheitsfördernder Spitäler – ein Netzwerk der WHO" gegründet. Seither haben sich weitere Gesundheitsinstitutionen und Spitalverbunde angeschlossen. Ein kompakter Steuerausschuss ist für die Netzwerkstrategie zuständig und eine Expertenkommission beurteilt die Anträge zur Verleihung des Labels. Mehrere Spitäler haben in einer umfassenden Studie die Stressfaktoren des Personals ermittelt, um dagegen zu handeln. Im Weiteren befasst sich das Netzwerk mit der betrieblichen Gesundheitsförderung, der Stärkung der Gesundheit von Chronischkranken und der Einrichtung von Beratungsstellen für Personen, welche mit dem Rauchen aufhören wollen. Die Stiftung "Gesundheitsförderung Schweiz" und andere Organisationen ermöglichen die Verwirklichung weiterer Projekte. Mindestens einmal im Jahr findet im Rahmen einer Arbeitstagung ein fruchtbarer Erfahrungsaustausch statt.

An den verschiedenen Standorten des GNW nehmen Arbeitsgruppen wichtige und effiziente Aufgaben vor Ort wahr. Die hauptsächlichsten Projekte befassen sich mit folgenden Themen:
 

Tabakkonsum

Jeder Standort des Spitals Wallis ist rauchfrei.
   

Bewegung
 
Die Mitarbeitenden werden bei Fragen in Bezug auf die Ergonomie am
Arbeitsplatz unterstützt und speziell ausgebildete Mitarbeitende stehen ihren Arbeitskoll
egen/innen zur Seite. Die Informationsbrochüre
 "Grifftechniken zur Mobilisation von Patienten", die für das Pflegepersonal des Gesundheitsnetzes Wallis erstellt worden ist, können Sie hier downloaden. An den verschiedenen Standorten werden auch unabhängig voneinander regelmässig sportliche Aktivitäten und Anlässe durchgeführt. 
 
Diätetik (Ernährungslehre)
 
Die Anstalten des GNW haben das Label "Fourchette verte" erhalten. Mit diesem Label wird eine ausgewogene Ernähung in einem gesunden Umfeld gewährleistet.  
Die Direktion des GNW bestimmt aufgrund der von den verschiedenen betroffenen Kreisen unterbreiteten Vorschläge über die jährliche Zielsetzung der Gesundheitsförderung.

Das GNW hat sich auch der H+ Branchenlösung "Gesundheit und Arbeitssicherheit" angeschlossen und in diesem Rahmen bereits Aktionen durchgeführt, welche insbesondere die Gesundheitsförderung betreffen und wird auch weiterhin solche Aktionen organisieren.

 Jahresberichte


In den folgenden Dokumenten sind die verschiedenen Tätigkeiten detailliert aufgeführt. Der Leser kann sich damit ein Bild über die Vielfältigkeit der Projekte machen, und es wird hervorgehoben, wie die unterschiedlichen Berufskategorien miteinander verbunden sind (wie zum Beispiel die Pflegefachpersonen, das Küchen- und Hauspersonal, die Physiotherapeuten). Die Jahresberichte 2006, 2007 und 2008 sind nur auf Französisch vorhanden: